Christoph - der Oesterreicher, der in der selben Familie wohnte wie ich – hatte ebenfalls am letzten Freitag seinen letzten Schultag. Und an seinem letzten Wochenende in Suedamerika wollte er noch etwas unternehmen.
Zuerst dachten wir daran, fuer ein paar Tage auf die Osterinseln zu fliegen. Aber weil die nur am Mittwoch und Sonntag angeflogen werden, mussten wir umplanen und kamen so auf die Idee, fuer ein paar Tage nach Buenos Aires zu fliegen.
Selten hat mich eine Stadt so schnell in ihren Bann gezogen wie Buenos Aires. Diese schoene Architektur, die vielen Parks, die grossen Plaetze. Daneben kam mir Santiago wie eine Provinzstadt vor.
Am Sonntag waren wir im Quartier La Boca und haben all die farbigen Haeuser bestaunt. Nachher gings nach San Telmo an einen Markt und liefen ein bisschen den Staenden entlang. Aus diesem “ein bisschen” wurden schlussendlich ca 2km. Ich habe noch nie einen Markt gesehen, der sich ueber so eine Laenge gezogen hat.
An meinem letzten Tag habe ich noch den Friedhof in La Recoleta besucht. Hier ist alles beerdigt, was in Argentinien Rang und Namen hatte: Generaele, Staatschefs usw. Auch Evita Peron oder Juan Manuel Fangio liegen da. Einige Mausoleen hatten die Groesse einer kleiner Kapelle.
Nachher habe ich mich im Palermo-Quartier noch mit Kaffee abgefuellt. Ich hatte grosse Probleme mit meinem Koffeinhaushalt nach zwei Monaten Nescafe-Bruehe in Santiago.