Gestern hatte es auch den ganzen Tag geregnet. Eduardo hat mich zusammen mit seinem Sohn in die Terme Las Puzones (die Pfuetzen) mitgenommen. Ein Teil des Wassers des Flusses wird unterirdisch durch das Magma erwaermt und stroemt mit 80 Grad Celsius aus dem Boden. Im ersten Bad war es circa 45 Grad heiss…
Irgendwann gegen Abend hoerte es dann schlussendlich auf zu regnen und die Wolken rissen auf. Und auf dem Rueckweg von den Termen nach Pucón sah ich ihn dann endlich: Den Vulkan! Bevor es dunkel wurde, waren alle Wolken weg und ich konnte mich auf einen wunderschoenen Tag freuen.
Schon um halb acht morgens ging es los Richtung Nationalpark bis auf eine Hoehe von 1200m. Was bedeutete, dass noch einiges fehlte bis zur Spitze auf 2840m. Unglaublich, wie viel Schnee es hier noch auf dieser Hoehe hat. Unser Guide schnallte uns zuerst die Steigeisen an und erklaerte uns anschliessend, wie wir uns zu verhalten haben, falls wir ausrutschen sollten.
In langsamen, aber stetem Tempo erreichten wir nach ueber vier Stunden den Gipfel. Unglaublich! Ich wusste ja, dass der Vulkan aktiv ist, aber ich dachte, dass damit der Rauch gemeint ist. Aber so circa alle 10 Minuten gab es eine Mini-Eruption, wo Lava ausgespieen wird… unheimlich. Aber das Warten nach zwei Tagen Regen hat sich definitiv gelohnt.
Danach rutschen wir auf dem Hosenboden Richtung Tal, ein Riesenspass!