Als naechstes stand der argentinische Teil Patagoniens auf dem Programm. Auf der (vorwiegend Schotterpiste) 200km langen Strecke zwischen Puerto Natales und El Calafate fuhren wir an einigen Minenfeldern vorbei – wohl noch Ueberbleibsel vom Konflikt von 1978. Genau an der Grenze setzte dann ein Hagel- und Schneeschauer ein. Ein erstes Mal bot sich mir ein endloses Bild der Pampa.
Von El Calafate fahren jeden Tag unzaehlige Busse in den Nationalpark “Los Glaciares”, wo der Gletscher Perito Moreno die Hauptattraktion ist. Pro Tag waechst dieser Gletscher ungefaehr einen Meter und es gibt dauernd Abbrueche. Die toenen zwar spektakulaer, aber wirklich grosse Brocken abbrechen sahen wir nicht. Wir hatten drei Stunden Aufenthalt am Gletscher, aber einem Gletscher beim Wachsen zuschauen ist etwa so interessant, wie einer Waschmaschine beim Waschen zuzuschauen.
Leider gibt es in diesem Park kaum Wanderwege, so dass sich die Zeit bis zur Rueckfahrt ein bisschen hinzog.