Der Besuch von Praesidentin Bachelet in Europa hat auch hier die Zeitungen und Nachrichtensendungen gefuellt.
Bachelet hat uebrigens die Laender Norwegen, Finnland und Schweiz deshalb gewaehlt, weil es sich dabei ebenfalls um Laender mit komplexer Geografie wie Chile handelt. Ausserdem will Chile von diesen Laendern lernen, sich in der Bildung zu entwickeln, in der Hightech-Industrie Fuss zu fassen und sich vom oeffentlichen Verkehr in den drei Laendern fuer Transantiago inspirieren zu lassen.
Ausserdem war es interessant zu sehen, wie beide Seiten ueber den Besuch berichteten. In Chile war die geforderte Auslieferung eines Chilenen das grosse Thema. Dieser Mann hat in Chile einen Polizisten erschossen, ist dann in die Schweiz geflohen und sich mit einer Schweizerin verheiratet. Deshalb weigert sich die Schweiz, ihn auszuliefern.
In den schweizer Medien waren ja die Proteste von Amnesty International und einer Indio-Gruppe, die sich gegen die Diskriminierung der Mapuche einsetzt, ein Thema, was von den chilenischen Journalisten ignoriert wurde.
Mit den kalten Temperaturen hat nun auch der Smog eingesetzt. In den Medien wird berichtet, dass sich taeglich mehr als tausend Menschen in den Spitaelern behandeln lassen muessen… meistens kleine Kinder und aeltere Menschen.
Spektakulaer dann der Unterschied der Luft und der Aussicht auf die Berge vor und nach dem Regen.
Santiago 1 Stunde nach dem Regen:

Santiago 30 Stunden nach dem Regen:

Die Fotos sind von Wikipedia… bezeichnenderweise vom Eintrag ueber Smog.
Dann noch Neuigkeiten in eigener Sache: Ich habe meinen Job auf Ende Juni gekuendigt! Ausserdem habe ich mir in der gleichen Woche gleich noch ein Snowboard fuer die bald beginnende Saison gekauft.
Vor meinem Flug in die Schweiz am 20. Juli werde ich also knapp drei Wochen Snowboad-Ferien machen… wahrscheinlich mit einem groesseren Abstecher nach Bariloche (Argentinien). Bin aber auch auf andere Skiorte in Chile gespannt. Letztes Jahr hat es ja nur gerade fuer einen Tagesausflug nach El Colorado gereicht.