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	<title>Roman in Chile &#187; Chile</title>
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	<description>Erlebnisse und Eindrücke vom Ende der Welt</description>
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		<title>Heiraten auf der Osterinsel &#8211; Montag 28. April 2008</title>
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		<pubDate>Fri, 09 May 2008 05:01:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chile]]></category>
		<category><![CDATA[Hochzeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Es sollte also am Anakena Strand stattfinden. Dafuer mussten wir uns auf dem Zivilstandsamt einen Termin reservieren. Die Friedensrichterin, die die Zermonie durchfuehren wuerde, machte uns ein bisschen Bammel, weil Anakena &#8211; wie praktisch die ganze Insel zum Nationalpark &#8211; gehoert. Und deshalb muss man sich erst die Erlaubnis von CONAF (chilenische Forstbehoerde, die die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es sollte also am Anakena Strand stattfinden.</p>
<p>Dafuer mussten wir uns auf dem Zivilstandsamt einen Termin reservieren. Die Friedensrichterin, die die Zermonie durchfuehren wuerde, machte uns ein bisschen Bammel, weil Anakena &#8211; wie praktisch die ganze Insel zum Nationalpark &#8211; gehoert. Und deshalb muss man sich erst die Erlaubnis von CONAF (chilenische Forstbehoerde, die die Nationalparks ueberwacht) einholen, was sich in letzter Zeit als immer schwieriger herausgestellt haette.</p>
<p><a href="http://guion.ch/chileblog/wp-content/roman-y-paola06.jpg"><img class="size-full wp-image-146" style="border: 1px solid black;" title="Anakena" src="http://guion.ch/chileblog/wp-content/roman-y-paola06.jpg" alt="Anakena" width="500" height="325" /></a></p>
<p>Sie erzaehlte uns, dass wir auch im Buero heiraten koennten &#8211; ja klar, deswegen sind wir auch extra fuenfeinhalb Stunden hergeflogen. Erst als ich ihr versprach, dass ich ihre 50 Franken Gebuehren und zusaetzlich auch ihr Taxi im voraus zahlen wuerde, freundete sie sich mit dem Gedanken an.</p>
<p>Der Heiratsvorgang auf dem chilenischen Standesamt ist sehr einfach: Chilenen brauchen nur ihre Cédula (Identitaetskarte), Auslaender ihren Pass.</p>
<p>Wenn man als Auslaender in Chile einreist, kriegt man an der Grenze ein Papierchen mit dem Einreiseort und Datum, was vom Zoellner abgestempelt wird. Man kommt in ziemliche Schwierigkeiten, wenn man dieses Papierchen bei der Ausreise nicht vorweisen kann. Wenn man allerdings ein Visum beantraegt, muss man dieses Papier an die Policía Internacional abgeben. Da ich nun also kein Papierchen mehr hatte und mein Visum am 24. April abgelaufen war, kam die Friedensrichterin ziemlich ins Schwitzen.</p>
<p>Ich hatte ihr zwar erklaert, dass ich extra vorher auf die Policía Internacional angerufen habe und mir versichert wurde, dass man nach Ablauf des Visums sich noch 30 Tage als Tourist im Land aufhalten koennte. Und weil ich die chilenischen Behoerden kenne und zwei Beamte mindestens drei Meinungen haben, habe ich dreimal an verschiedenen Orten angerufen und habe tatsaechlich drei Mal dieselbe Antwort erhalten.</p>
<p>Der Gemeindepolizist wollte mich aber belehren und mir sagen, dass ich eigentlich gerade illegal im Land waere. Ich haette naemlich wieder so ein Papierchen beantragen sollen, nach dem mein Visum abgelaufen waere. Tja, da hatte er sich aber geirrt und irgendwie gelang es der Friedensrichterin, meine Daten im System einzugeben.</p>
<p>Nun mussten auch noch die Zeugen erfasst werden. Neben Paolas Mutter hatte sich auch Miguel, der Hotelangestellte, sich bereit erklaert, diese wichtige Rolle zu uebernehemen. Aber auch bei Paolas Mutter gab es Probleme: Sie ist zwar in Chile geboren, waehrend ihrem Exil in Australien hat sie aber die Nationalitaet verloren und ist heute Australierin. Sie koennte laengstens wieder den chilenischen Pass beantragen, muesste dafuer aber den australischen abgeben, was sie aber nicht will.</p>
<p>So fragten wir eine Frau in der Schlange an, ob sie sich als Zeugin zur Verfuegung stellen wuerde, was sie natuerlich tat. Dann stand es fest: Wir heiraten am Dienstag 29. April 2008 um 1400 Uhr Ortszeit.</p>
<p>Ok, nun fehlte noch:</p>
<ul>
<li>Anakena besichtigen</li>
<li>Erlaubnis einholen, um in Anakena zu heiraten</li>
<li>Fotograf (&#8220;ist organisiert, macht euch keine Sorgen&#8221;)</li>
<li>das Mittagessen nach der Zeremonie</li>
<li>zwei Zeugen organisieren</li>
</ul>
<p>Wir stoppten also das erstbeste Taxi, dessen Fahrer Raúl sich als sehr sympatisch herausstellte und sowas wie unser Privatchauffeur in diesen Tagen wurde. Er war als 17jaehriger von Chile her auf der Insel angekommen und diese nun waehrend knapp 30 Jahren nicht mehr verlassen.</p>
<p>Auf den 15 Kilometern zum Strand quer ueber die Insel kamen wir ins Gespraech und er versprach uns, zu helfen, wo und wie es nur ginge.</p>
<p>Als wir ankamen, war es fuer Paola und mich klar: Das muss es sein! Wir sprachen mit den Souvenir-Verkaeufern, der Parkwaechterin und der Kioskfrau. Die Parkwaechterin wollte unbedingt Zeugin sein bei der Zeremonie und versprach, fuer Paola eine Blumenkrone zu organisieren. Die Kioskfrau meinte, wir sollten Fisch und Fleisch mitbringen, was die Leute dann am Strand fuer uns zubereiten wuerden. Sie selbst wuerde Salat machen.</p>
<p>Wir badeten im Sandstrand und zum ersten Mal fror ich nicht im chilenischen Meer <img src='http://guion.ch/chileblog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Im Hotel angekommen, nahmen wir mit dem von Edith vermittelten Fotografen Kontakt auf. Eine Ueberraschung mehr: Der macht gar keine Fotos, er filmt&#8230; Er meinte zwar, man koennte ja dann aus Standbildern Fotos extrahieren. Aber erstens ist die Qualitaet schlecht und ich bin ueberhaupt kein Video-Fan. Gute Fotos, das wollten wir.</p>
<p>Raúl fuhr uns in ein Restaurant, wo wir assen und auch eine Liveshow sahen. Raúl sagte, er wuerde jemanden kennen, der einen guten Fotografen kenne&#8230; wie auch immer: Waehrend des Essens kam ein Kellner an unseren Tisch und meinte, es wuerde jemand an der Bar auf uns warten.</p>
<p>Es war der verspochene Fotograf! Er war zwar ein bisschen teuer und er hatte keine Referenzen zu bieten. Aber wir hatten ein gutes Gefuehl und gaben ihm den Auftrag fuer den naechsten Tag.</p>
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		<title>Heiraten auf der Osterinsel &#8211; Sonntag 27. April 2008</title>
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		<pubDate>Wed, 07 May 2008 20:08:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chile]]></category>
		<category><![CDATA[Hochzeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich habe ich mich lange nicht mit dem Thema Heiraten beschaeftigt. Als Paola und ich den Entschluss fassten, war fuer mich aber klar, dass es keine gewoehnliche Zeremonie sein soll. An Chile gefaellt mir vor allem die vielseitige Natur und ich wollte unbedingt irgendwo &#8220;draussen&#8221; heiraten. Aber wo? Berge, Wueste, Strand? An der Strand-Idee gefiel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich habe ich mich lange nicht mit dem Thema Heiraten beschaeftigt. Als Paola und ich den Entschluss fassten, war fuer mich aber klar, dass es keine gewoehnliche Zeremonie sein soll.</p>
<p>An Chile gefaellt mir vor allem die vielseitige Natur und ich wollte unbedingt irgendwo &#8220;draussen&#8221; heiraten. Aber wo? Berge, Wueste, Strand? An der Strand-Idee gefiel mir der Gedanke an Waerme, Sand und Meer. Also habe ich mich mal im Internet umgeschaut und stiess auf <a title="Trip Advisor" href="http://www.tripadvisor.com/ShowUserReviews-g1049073-d487667-r6610948-Tauraa_Hotel-Hanga_Roa_Easter_Island.html" target="_blank">TripAdvisor</a> auf einen Post eines deutschen Paares, das sich auf der Osterinsel am <a title="Osterinsel auf Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Osterinsel#Touristische_Ziele" target="_blank">Anakena Strand</a> getraut hat.</p>
<p><a href="http://guion.ch/chileblog/wp-content/roman-y-paola47.jpg"><img class="size-full wp-image-139" style="border: 1px solid black;" title="Anakena Beach" src="http://guion.ch/chileblog/wp-content/roman-y-paola47.jpg" alt="Anakena Beach" width="500" height="325" /></a></p>
<p>Ich war von der Idee sofort begeistert und Paola zu ueberzeugen kostete keine fuenf Sekunden. Auch wenn das fuer sie bedeuten wuerde, dass sie ohne Familie und Freunde heiraten wuerde. Aber unsere Meinung war, dass es unser Fest, unser Tag sei und wir beide die Zeremonie machen werden, mit der wir gluecklich werden.</p>
<p>Der Entschluss war also gefasst und der Zeitpunkt war auch schnell geklaert: Nach meiner Kuendigung bei Oracle und vor der Rueckkehr in die Schweiz, also irgendwann Ende April.</p>
<p>In Santiago muss man den Termin auf dem Standesamt zwei Monate vorher anmelden und so haben wir im Februar erstmals Kontakt mit den Hoteleigentuemern &#8211; die dem deutschen Paar bei der Heirat geholfen haben &#8211; aufgenommen. Edith, die Chefin, hat uns aber gesagt, dass auf der Insel alles ein bisschen anders laeuft als in Chile &#8211; dem &#8220;Conti&#8221;, wie sie den Rest des Landes nennen. Sie teilte uns mit, wir sollen nach unserer Ankunft einfach auf das Standesamt, einen Termin fuer den folgenden Tag verlangen und so koennten wir also schon am zweiten Tag heiraten und den Rest des Aufenthalts in vollen Zuegen geniessen.</p>
<p><a href="http://guion.ch/chileblog/wp-content/roman-y-paola69.jpg"><img class="size-full wp-image-140" style="border: 1px solid black;" title="Paola, Gabriel und Roman" src="http://guion.ch/chileblog/wp-content/roman-y-paola69.jpg" alt="" width="500" height="325" /></a></p>
<p>Es war uns auch klar, dass wir Gabrielito, Paolas Sohn, dabei haben wollten und dachten eigentlich, dass wir zu dritt auf die Osterinsel fliegen werden. Ein paar Wochen vor dem Abflug hatte ich aber dann von Paolas Schwester erfahren, dass als Ueberraschung Paolas Mutter mitkommen wuerde. Wir schafften es, unseren Mund halten, so dass es fuer Paola eine riesige Ueberraschung wurde, als sie erst am Flughafen erfuhr, dass ihre Mutter uns begleiten wird.</p>
<p><a href="http://guion.ch/chileblog/wp-content/img_30692.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-143" style="border: 1px solid black; margin: 10px; float: left;" title="Vor dem Flugzeug" src="http://guion.ch/chileblog/wp-content/img_30692.jpg" alt="Vor dem Flugzeug" width="225" height="300" /></a></p>
<p>Am kleinen Flughafen auf der Osterinsel wurden wir vom Hotelpersonal mit einem Blumenkranz begruesst. Im Hotel erwartete uns eine Ueberraschung: Edith &#8211; die Eigentuemerin, mit der wir alles besprachen &#8211; war gerade in Santiago und wuerde bis Ende Woche nicht auf der Insel eintreffen. Und als wir unser Zimmer sahen, fragten wir uns, wie gut die Kommunikation geklappt hatte: Obwohl wir immer erwaehnten, mit dem fuenfjaehrigen Gabriel zu reisen, wurde uns ein Doppelzimmer reserviert&#8230; Es war nur noch ein Fuenf-Bett-Zimmer da, welches mehr Platz bot, allerdings natuerlich auch teurer waere. Wir beschlossen, erst mal den Fuenfer-Schlag zu beanspruchen.</p>
<p>Edith hatte uns am Telefon erzaehlt, dass viele Paerchen sich an einer Stelle mit Moais am Meer trauen lassen. Miguel, einer der 21 Geschwister von Edith, bot uns an, diesen Platz zu besichtigen aber mir war sofort klar &#8211; ohne den Anakena Strand persoenlich gesehen zu haben &#8211; dass es der Strand sein muss.</p>
<p>Im Hotel erwartete uns Ruby &#8211; Ediths Schwester &#8211; mit einer Preisliste von Hochzeitszeremonien. Nicht nur, weil sie dachte, wir wollten am Montag heiraten, sondern auch weil die Preise bei 2500 Dollar starteten, wunderten wir uns einmal mehr ueber die Fehlkommunikation. Oder aber ich haette nach praktisch zwei Jahren Chile mich nicht auf ein &#8220;Wenn ihr rueberkommt, wird alles organisiert sein. Mach dir keine Sorgen!&#8221; verlassen sollen.</p>
<p>Es lag nun auf der Hand, dass von nun an wir alles selber organisieren wollten und auch mussten.</p>
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		<title>Happy End</title>
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		<pubDate>Sat, 03 May 2008 01:07:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chile]]></category>

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		<description><![CDATA[Weil jede Geschichte ihr Happy End braucht&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weil jede Geschichte ihr <a href="http://guion.ch/gallery2/main.php?g2_itemId=3250">Happy End</a> braucht&#8230;</p>
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		<title>Herbst in Yerba Loca</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Apr 2008 03:16:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chile]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://guion.ch/chileblog/wp-content/herbst.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-129" title="Herbst" src="http://guion.ch/chileblog/wp-content/herbst.jpg" alt="Herbst in Yerba Loca" width="500" height="375" /></a></p>
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		<title>FONASA, ISAPRE und AFP</title>
		<link>http://guion.ch/chileblog/2008/04/09/fonasa-isapre-und-afp</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 03:13:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsleben]]></category>
		<category><![CDATA[Chile]]></category>
		<category><![CDATA[Typisch Chile]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin gerade krank und deshalb verspuere ich irgendwie Lust, mal was ueber die Krankenversicherung und die Pensionskassen in Chile zu schreiben. In Chile bezahlen alle Leute gleich viel, naemlich 7% vom Bruttolohn, fuer die Krankenversicherung &#8211; sofern sie denn eine haben, denn obligatorisch ist das natuerlich nicht. Alle, die es sich leisten koennen, werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin gerade krank und deshalb verspuere ich irgendwie Lust, mal was ueber die Krankenversicherung und die Pensionskassen in Chile zu schreiben.</p>
<p>In Chile bezahlen alle Leute gleich viel, naemlich 7% vom Bruttolohn, fuer die Krankenversicherung &#8211; sofern sie denn eine haben, denn obligatorisch ist das natuerlich nicht. Alle, die es sich leisten koennen, werden mindestens von der staatlichen Krankenversicherung <strong>FONASA</strong> (Fondo Nacional de Salud) versichert. Besserverdienende werden von den privaten Krankenkassen (<strong>ISAPRE</strong> &#8211; Instituciones de Salud Previsional) umworben. Wenn man schon 7% so oder so abliefern muss, schliesst man also mit einer privaten Krankenkasse einen Vertrag ab wo man eine bessere Versorgung kriegt als bei der staatlichen FONASA.</p>
<p>Wie so vieles andere in Chile sind auch die Pensionskassen privatisiert. Knappe 13% des Bruttolohnes werden jeden Monat an die <strong>AFP</strong> (Administradoras de Fondos de Pensiones) abgeliefert. Hier kann man  dann  auch noch zwischen fuenf verschiedenen Modellen waehlen, wo man einzahlen will. Fond A verspricht bis zu 30% Gewinn in 12 Jahren aber im schlechtesten Fall hat man zu dem Zeitpunkt nur noch 60% vom urspruenglich einbezahltem Geld. So wird das dann nach Risiko abgestuft bis Fond E, wo man weder verliert noch was gewinnt. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie viel Geld ich aus meinem Fond A zurueck kriege&#8230;</p>
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		<title>Cerro Provincia II</title>
		<link>http://guion.ch/chileblog/2008/03/24/cerro-provincia-ii</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Mar 2008 23:31:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chile]]></category>
		<category><![CDATA[Santiago]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach fast einem Jahr bestieg ich den Cerro Provincia zum zweiten Mal. Dieses Mal mit Arbeitskollegen und mit dem Vorhaben, auf dem 2700 Meter ueber Meer gelegenen Gipfel zu campieren. Dummerweise hatte ich mittlerweile vergessen, wie anstrengend der Aufstieg letztes Jahr war. Und dieses Mal trug ich zusaetzlich noch ein Zelt, einen Schlafsack und Essen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach fast einem Jahr bestieg ich den <a title="Aufstieg zum Cerro Provinicia im Mai 2007" href="http://guion.ch/chileblog/2007/05/09/cerro-provincia">Cerro Provincia</a> zum zweiten Mal. Dieses Mal mit Arbeitskollegen und mit dem Vorhaben, auf dem 2700 Meter ueber Meer gelegenen Gipfel zu campieren.</p>
<p>Dummerweise hatte ich mittlerweile vergessen, wie anstrengend der Aufstieg letztes Jahr war. Und dieses Mal trug ich zusaetzlich noch ein Zelt, einen Schlafsack und Essen fuer zwei Tage mit.</p>
<p><img src="http://guion.ch/chileblog/wp-content/img_2203_.JPG" alt="Die Wandergruppe" /></p>
<p>Zwei Wanderer unserer Gruppe litten schon bald unter der Hitze und dem anstrengenden Aufstieg und so trug ich auf den letzten ungefaehr 800 Metern Hoehendifferenz noch ein zusaetzliches Zelt auf dem Ruecken. Schliesslich kamen wir dann nach ungefaehr neun (statt wie geplant sechs) Stunden Aufstieg doch noch auf dem Gipfel an&#8230; Dort oben stand eine kleine Huette zum Uebernachten zur Verfuegung aber ich stellte trotzig mein Zelt auf. Auf keinen Fall wuerde ich ein Zelt rauf und wieder runter tragen, ohne es zu benutzen!</p>
<p><img src="http://guion.ch/chileblog/wp-content/img_2216_.JPG" alt="Camping auf dem Cerro Provincia" /></p>
<p>Von der Natur wurden wir aber auf jeden Fall fuer die Strapazen belohnt: Ueber den Anden bildete sich eine Wolkenschicht, in der wir <a href="http://www.youtube.com/watch?v=KoOykMgASTQ">jede Menge Blitze</a> entdecken konnten.</p>
<p>Ausserdem war es eine Vollmond-Nacht und die Aussicht auf Santiago in der Nacht atemberaubend.</p>
<p><img src="http://guion.ch/chileblog/wp-content/img_2230_.JPG" alt="Santiago by night" /></p>
<p>Wie gute Bergsteiger gingen wir frueh schlafen um dann am naechsten Tag bei Sonnenaufgang zu fuehstuecken.</p>
<p><img src="http://guion.ch/chileblog/wp-content/img_2244_.JPG" alt="Sonnenaufgang ueber den Anden" /></p>
<p>Santiago&#8217;s Smog vor Augen machten wir uns dann an den Abstieg. Man musste sich schon fragen, wieso wir da wieder in den Schmutz und Laerm dieser Stadt wollten nach diesen knapp zwei Tagen in vollkommener Stille.</p>
<p><img src="http://guion.ch/chileblog/wp-content/img_2252_.JPG" alt="Santiago de Chile" /></p>
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		<title>Exotisch</title>
		<link>http://guion.ch/chileblog/2008/03/19/exotisch</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Mar 2008 12:17:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chile]]></category>
		<category><![CDATA[Typisch Chile]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach mehr als eineinhalb Jahren in Chile faellt es mir nicht mehr so auf, wenn mich Leute anstarren. Gehe ja ganz gewoehnlich wie alle anderen zur Arbeit und bin Abends nicht unbedingt an Touristenorten (gibt&#8217;s die ueberhaupt in Santiago?), sondern wo Einheimische hingehen. Fuehle mich eigentlich gut integriert. Ab und zu kommt es aber vor, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach mehr als eineinhalb Jahren in Chile faellt es mir nicht mehr so auf, wenn mich Leute anstarren. Gehe ja ganz gewoehnlich wie alle anderen zur Arbeit und bin Abends nicht unbedingt an Touristenorten (gibt&#8217;s die ueberhaupt in Santiago?), sondern wo Einheimische hingehen. Fuehle mich eigentlich gut integriert.</p>
<p>Ab und zu kommt es aber vor, dass wildfremde Leute mit mir reden wollen und mich willkommen in Chile heissen. Ich sage ihnen dann auf spanisch, dass ich eigentlich ganz langweilig hier wohne und arbeite und das auch schon fast zwei Jahre. Die Chilenen stoeren sich nicht daran und heissen mich trotzdem &#8211; oder eben deswegen &#8211; nochmals willkommen.</p>
<p><a href="http://guion.ch/chileblog/wp-content/choripan.jpg" title="Choripan"><img src="http://guion.ch/chileblog/wp-content/choripan.thumbnail.jpg" alt="Choripan" align="left" border="1" hspace="10" vspace="10" /></a>Letzten Sonntag machten wir unsere Einkaeufe auf dem Markt und als wir Hunger hatten, wollten wir ein <a href="http://guion.ch/chileblog/2007/01/25/was-essen-und-trinken-die-chilenen" title="Was essen und trinken die Chilenen?">Choripan</a> essen. Ich bestellte meinen mit wenig Zwiebeln und ohne Mayonnaise. Der Verkaeufer: &#8220;Ja, ich weiss.&#8221; Ich habe ihn nur voellig ueberrascht angeschaut. Woher kann der das wissen? Fuer mich war er ein voellig Fremder.<br />
Er hat mir erklaert, dass er mir schon einmal an der Metrostation Quinta Normal ein Choripan verkauft habe und ich schon damals mit wenig Zwiebeln und ohne Mayonnaise bestellt haette.<br />
Ich habe mir ueberlegt, wann das gewesen sein soll. Das muss so irgendwann vor sechs Monaten gewesen sein, denn ich bin ziemlich sicher, nur einmal Choripan auf der Strasse gegessen zu haben. Und der Verkaeufer wird sich kaum an alle Leute erinnern, die je bei ihm etwas gekauft haben&#8230; irgendwie unheimlich <img src='http://guion.ch/chileblog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wenn mich also Leute fragen, ob ich mich je einmal hier heimisch fuehlen koennte, erzaehle ich ihnen Geschichten wie diese und dass ich bin an&#8217;s Lebensende in Chile aus der Menschenmenge heraussteche wie ein bunter Hund.</p>
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		<item>
		<title>Umstellung auf Normalzeit verschoben!</title>
		<link>http://guion.ch/chileblog/2008/03/10/umstellung-auf-normalzeit-verschoben</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Mar 2008 18:12:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chile]]></category>

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		<description><![CDATA[Wegen der momentanen Energiekrise sucht Chile verschiedene Wege, Energie zu sparen. Die Armut an Rohstoffen - ausgenommen die riesigen Kupfervorkommen im Norden &#8211; ist Schuld, dass Chile auf Import von Oel und Gas angewiesen ist. Die Wasserkraftwerke Chiles koennen wegen der anhaltenden Duerre nicht mehr Energie produzieren. Atomkraftwerke werden zwar diskutiert, sind aber von einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wegen der momentanen Energiekrise sucht Chile verschiedene Wege, Energie zu sparen. Die Armut an Rohstoffen -<img src="http://guion.ch/chileblog/wp-content/time.jpg" alt="Uhr" align="right" border="1" hspace="10" vspace="10" width="220" /> ausgenommen die riesigen Kupfervorkommen im Norden &#8211; ist Schuld, dass Chile auf Import von Oel und Gas angewiesen ist. Die Wasserkraftwerke Chiles koennen wegen der anhaltenden Duerre nicht mehr Energie produzieren. Atomkraftwerke werden zwar diskutiert, sind aber von einer Realisierung noch weit entfernt. Wenn nun also wie gerade die Oel- und Gas-Preise sehr hoch sind, ist das fuer Chile sehr schmerzhaft. (Kurzfristige) Handlungen sind gefragt.</p>
<p>Chile ist neben Brasilien, Uruguay und Paraguay das einzige Land in Suedamerika, das die Uhren zur Sommerzeit umstellt. Normalerweise wuerde am zweiten Sonntag im Maerz wieder auf Normalzeit (&#8220;Winterzeit&#8221;) umgestellt.</p>
<p>Trotzdem, dass US-amerikanische Wissenschaftler 2008 in einer Studie (<a href="http://blogs.msdn.com/mthree/archive/2008/03/08/daylight-saving-time-costs-indiana.aspx" title="Studie (Englisch)" target="_blank">en</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Winterzeit#Energie" title="Studie bei Wikipedia erwaehnt" target="_blank">de</a>) festgestellt haben, dass der Energiekonsum bei einer Umstellung auf Sommerzeit um 1-3% steigt, hat die Regierung Chiles am 7. Februar 2008 <a href="http://guion.ch/chileblog/wp-content/supremo316.pdf" title="Supremo 316">festgelegt</a>, dass die Uhren erst am 29. statt am 8. Maerz (der zweite Samstag im Maerz wie gewoehnlich) umgestellt werden.</p>
<p>Die Folgen sind nun fast vergleichbar mit dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Y2K" title="Y2K bei Wikipedia" target="_blank">Jahr-2000-Bug</a>, da nahezu alle Computer automatisch am 8. Maerz auf Normalzeit geschaltet haben. Ein Workaround wurde jedoch schnell gefunden: Fuer die folgenden drei Wochen wird auf die Zeitzone von Brasilien (UTC-3) gewechselt, danach wieder auf UTC-4.</p>
<p>In der Regierung wird bereits die naechste Energie-Sau durch&#8217;s Dorf getrieben: Es wird ernsthaft diskutiert, zur Verringerung des Energiekonsums die Spannung der Hausanschluesse von 220 V auf 200 V zu verringern. Ich habe zwar nur Elektrotechnik studiert, aber um den Sinn dahinter zu erkennen, muss man wohl Politiker sein&#8230;</p>
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		<title>Europhorie auch in Santiago angekommen!</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Mar 2008 14:07:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chile]]></category>
		<category><![CDATA[Fussball]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern war ich wieder mal in der riesigen Parque Arauco-Mall unterwegs, um ein neues Headset fuer Skype zu kaufen. Und was sah ich da im Puma-Shop: Das neue Natidress der Schweiz! Ausserdem lagen noch die Dresses von Italien lieblos herum und die oesterreichischen wurden in einer Ecke versteckt aber die schweizerischen glaenzten im Schaufenster an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern war ich wieder mal in der riesigen <a href="http://www.parquearauco.cl/" title="Mall Parque Arauco" target="_blank">Parque Arauco</a>-Mall unterwegs, um ein neues Headset fuer Skype zu kaufen. Und was sah ich da im Puma-Shop: Das neue Natidress der Schweiz!</p>
<p>Ausserdem lagen noch die Dresses von Italien lieblos herum und die oesterreichischen wurden in einer Ecke versteckt aber die schweizerischen glaenzten im Schaufenster an bester Lage. <img src='http://guion.ch/chileblog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> <img src="http://guion.ch/chileblog/wp-content/imagen003.jpg" alt="Schweizer Natidress in Santiago" border="1" vspace="10" /></p>
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		<title>Alto Las Vizcachas</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Mar 2008 01:58:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chile]]></category>
		<category><![CDATA[Santiago]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei Oracle Chile gibt es sogar eine Wandergruppe&#8230; angefuehrt von Giorgio, einem Italiener, der schon 11 Jahre in Chile lebt. Dieses Wochenende habe ich mich der Gruppe angeschlossen und Sonntagmorgen haben wir uns um 8 Uhr am Stadtrand von Santiago getroffen. Um auf den Pfad zum Alto Las Vizcachas zu gelangen, mussten wir allerdings den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Oracle Chile gibt es sogar eine Wandergruppe&#8230; angefuehrt von Giorgio, einem Italiener, der schon 11 Jahre in Chile lebt.</p>
<p><img src="http://guion.ch/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=3023&amp;g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Alto Las Vizcachas (1870m)" align="left" border="1" height="150" hspace="10" vspace="10" width="150" />Dieses Wochenende habe ich mich der Gruppe angeschlossen und Sonntagmorgen haben wir uns um 8 Uhr am Stadtrand von Santiago getroffen. Um auf den Pfad zum Alto Las Vizcachas zu gelangen, mussten wir allerdings den Campus der Universidad Católica durchqueren. Aber der Sicherheitschef machte uns klar, dass die Oeffnungszeiten geaendert haben und wir unmoeglich vor 9 Uhr auf den Campus koennen. Keine Diskussion moeglich, natuerlich.</p>
<p>Schon ein bisschen muehsam, wenn man sich ueberlegt, dass man am Sonntag eine Stunde laenger haette schlafen koennen. Bald zottelte der Chef ab und uebergab seinem Sidekick. Wir warteten noch fuenf Minuten und konnten dann mit ihm aushandeln, dass wir schon um halb 9 eintreten koennten.</p>
<p>Zuerst liefen wir durch ein Tal und schon bald folgte der Aufstieg von 1000 auf 1870 Meter ueber<img src="http://guion.ch/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=3048&amp;g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Aussicht auf Santiago" align="right" border="1" height="150" hspace="10" vspace="10" width="150" /> Meer.  Die Aussicht auf Santiago wurde immer eindruecklicher. Und je mehr wir uns auf den Pfaden den Huegel raufkaempften, wurde mir einmal mehr der Unterschied zwischen Wandern in der Schweiz und Chile bewusst: Ohne GPS-Geraet wuerde man sich in Chile sofort verlaufen.</p>
<p>Giorgio hatte vorher erwaehnt, was mitzubringen sei: Wasser und Fruehstueck. Fruehstueck? Ja, das Ziel war, den Huegel so schnell wie moeglich zu Erklimmen, Fruehstueck zu essen, schnell wie moeglich runter zu steigen, um mit seiner Familie zu Mittag zu essen.</p>
<p><img src="http://guion.ch/gallery2/main.php?g2_view=core.DownloadItem&amp;g2_itemId=3063&amp;g2_GALLERYSID=TMP_SESSION_ID_DI_NOISSES_PMT" alt="Aufstieg" align="left" border="1" height="150" hspace="10" vspace="10" width="150" />Eigentlich logisch, denn um etwa 11 Uhr wurde es schon sehr heiss. Und das ist das zweite Problem beim Wandern: 6 Monate pro Jahr ist es zu heiss und 6 Monate zu kalt.</p>
<p>Vor 14 Uhr waren wir also schon wieder am Ausgangspunkt, damit wir den Rest des Sonntags mit den Familien verbringen konnten.</p>
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